30.9.14

das füchslein trägt ...
















































... sich mit feuerlöschambitionsgedanken ...

... und eine zwergenmütze nach dem hier von ela kostenlos zur verfügung gestellten strickmuster (via kirschkernzeit).

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die jahreszeitenentscheidung scheint gefallen, auch wenns zurzeit noch einmal richtig warm ist.



zur pulli-häkel-anleitung hier entlang.

verlinkt mit :: fräulein rohmilch, made4BOYS, creadienstag

was da sonntags übrigens noch stand, oberhalb :: »militärisches sperrgebiet«;
fast mitten in der stadt. hier! schon befremdlich.

28.9.14

skizzen zum sonntag :: wagnis

















































zeichnen für mutige.
sonntagswaldspaziergangmitbringsel.


26.9.14

entzurückzück

















































































































so viele sommerbilderinnerungen. ein paar herausgepickt zum festhalten.

zum entzückt zucken beim zurückdenken.



an den kuhrücken.

und das beim spazieren plötzlich müde gewordene
und sich zum rasten mitten auf den weg legende füchslein.

oder/und kuhfleckenrinden, verdrehte birken.
und mückenfreudentänze. aus dem schwärmen nicht mehr herauskommen.
also.

oder/und rosenknospen, majoranbegleitet ins teewasser purzelnd hernach.
während andere nektar trinken, golden vor freude.


oder/und mehr dann.

23.9.14

nadelklappern



auch wenn die sonne tagsüber noch goldwärme spendet, klopft beim abendlichen durch-die-blätter-blitzen mit dem fahrrad schon eine brise herbstkühle an, schmiegt sich an wangen und hände. die armstulpenzeit beginnt sich ins jahr zu stricken, feinfaserweise. nadelklappern gegen das kältezittern.

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wer auch will — so könnte man tun ::

... anleitung zum stricken von armstulpen ...

material ::
sockenwolle (steinbach) + drops alpaca, insgesamt ca. 40 gramm
nadelspiel (nr. 3)
.

48 maschen locker anschlagen und gleichmäßig auf dem nadelspiel verteilen. 60 runden im bündchenmuster (2 rechts, 2 links) und im anschluss 15 runden glatt rechts stricken.

weiterhin glatt rechts stricken :: die erste nadel abstricken; auf der zweiten nadel nach den ersten 2 maschen und nach weiteren 5 (also nach insgesamt 7 maschen auf dieser nadel) jeweils einen markierungsfaden einlegen. ab der nächsten runde wird hier der daumenkeil gestrickt (alle anderen nadeln einfach weiter ganz normal abstricken).
dazu vor dem ersten und nach dem zweiten markierungsfaden mittels umschlag jeweils 1 masche aufnehmen, sodass sich auf der »daumenkeilnadel« nun 14 maschen befinden. zwei runden darüberstricken, in der 3. runde wieder wie oben zunehmen, immer unmittelbar vor und nach den 5 maschen, die zwischen den beiden markierungsfäden liegen. diese zunahme in jeder 3. reihe machen, bis sich insgesamt 24 maschen auf der »daumenkeilnadel« befinden.
danach 6 runden ohne zunahme stricken.
in der folgenden runde von dieser nadel die ersten 2 maschen abstricken, die folgenden 17 maschen auf einen hilfsfaden legen, 2 maschen anschlagen und die verbleibenden 5 maschen abstricken. insgesamt sind das nun 45 maschen (3x12 + 9).


10 runden stricken, dann gehts mit dem muster los :: die erste masche der ersten nadel in kontrastfarbe abstricken, für 8 maschen wieder zur grundfarbe wechseln, die nächste masche wieder mit kontrastfarbe stricken, wieder für 8 maschen zurück zur grundfarbe usf., insgesamt 5 mal. die fäden laufen dabei einfach hinter der arbeit weiter — aber nicht zu fest ziehen! die folgende runde genau gleich stricken, aber bereits bei der letzten masche der letzten nadel zur kontrastfarbe wechseln und in der folgenden runde jeweils 3 maschen damit und entsprechend nur 6 maschen mit der grundfarbe abstricken; bei der vorletzten masche der letzten nadel wieder die kontrastfarbe verwenden und in der folgenden runde jeweils 5 maschen mit kontrastfarbe und 4 mit grundfarbe stricken. von der nächsten runde an wird nur noch in kontrastfarbe gestrickt :: 2 runden lang weiterhin glatt rechts, dann für 6 runden auf 1 rechts/1 links wechseln (dabei müssen die letzten beiden maschen der runde zusammengestrickt werden, damit sich das muster ausgeht). locker abketten.

für den daumen die 17 maschen auf drei nadeln verteilen und hinter dem daumen 1 masche auffassen. 3 runden glatt rechts in der grundfarbe stricken. zur kontrastfarbe wechseln und 1 runde glatt rechts stricken. abschließend 2 runden 1 rechts/1 links stricken und locker abketten. fäden vernähen, fertig.

frohes stricken. frohen creadienstag.

22.9.14

hollerperlen und andere



so ganz ist er noch nicht wieder da, der alltag. ganze schubladen voll mit bildern, die sich erst zu einem sommerrückblick zusammenfinden müssen, noch in kleinen häppchen unverbunden nebeneinander liegen.

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hollerkoch — holunderbeeren, birnen, zwetschken gemeinsam mit etwas zimt in wenig wasser gedünstet und am schluss noch ein paar stäubchen vanillpuddingpulver eingerührt — essen und abwarten.

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und in der zwischenzeit ein bisschen strickinspiration holen. das müsste doch zu schaffen sein. in füchsleinklein und dann gleich auch noch in ulmagroß.

und ganz leise sein und dem mit offenen augen lauschen [via fräuleinwunder].

oh, und da hab ich bei juniqe noch etwas gefunden — wie konnte ich das bloß übersehen?

so füllt sich die zeit.
und irgendwann kommt er wohl wieder, der alltag.

16.9.14

das füchslein trägt ...



..., unentschlossen zwischen den jahreszeiten pendelnd, zum neuen daueraccessoire, meiner trotz der über die jahre kumulierten versehrtheiten hochheiligen schibrille, das konkurrenz-brillen-g-stell in händen, bäuchlings das immer noch hervorragend passende streifenhörnchenshirt und beinkleidlich gestreifte baby-undies (nach diesem kostenlosen ottobre-schnittmuster). ob der blick aus dem fenster wohl einsicht in das mütterliche votum gegen die kombination letzterer mit dem herrschenden wetter bringt?


verlinkt mit ::

13.9.14

apfelzimt



wenngleich es sich angesichts eurer so lieben mutterfragebogen-reaktionen so ganz und gar danach anfühlt – mein geburtstag ist noch weit weit weg, aber ich weiß schon, welchen kuchen ich mir wünsche. für ein bisschen geburtstag so zwischendurch backe ich ihn mir zurzeit wiederholt, den wunderfeinen apfelkuchen nach dem rezept einer noch ganz frischen bekanntschaft. und zwar so ::

300 g dinkelvollkornmehl mit 2 tl weinsteinbackpulver, 1 prise salz, etwas gemahlener vanille und kokosblütenzucker vermengen und mit 150 g butter oder alsan zu einem mürbteig verbröseln. ruhen lassen und in der zwischenzeit 1000 g äpfel schälen, entkernen und schneiden und gemeinsam mit zimt weichdünsten. den boden einer springform mit der hälfte (+) des teiges auslegen, die gedünsteten äpfel daraufbetten und mit dem restlichen teig zudecken. im vorgeheizten backrohr bei 160 grad ober-/unterhitze 30 minuten ausschlafen lassen.

(das unterbewusstsein als motor der metaphorik?)

und manchmal schleicht sich da auch schönes kaufbares ins träumen;
mit solchen geschirrtüchern (oder solchen) könnte man ihn herausfischen und auf eine solche platte (irgendwie ke°pa, nicht?) könnte man ihn legen und mit solchem besteck (hachz, verliebt!) eingaumen. 

weiterträumen.
himmel für katja.